Die fünf Gewinner 2015

Im Frühjahr hatte der PARITÄTISCHE Hamburg seine Initiative PARI INNO gestartet und Ideengeberinnen und Ideengeber aufgefordert, ihre soziale Initiative vorzustellen. Der Verband will damit soziale Ideen Realität werden lassen und ihnen den Weg zu Nachhaltigkeit ebnen. Oftmals fehlt es den kreativen sozialen Köpfen beispielsweise an Netzwerken, Fördermöglichkeiten oder Fachwissen, um die Ideen zu verwirklichen oder dauerhaft am Leben zu erhalten. Hier hilft nun der PARITÄTISCHE Hamburg.

„Wir wollen den Ideengebenden als Mentor zur Seite stehen, um ihre Idee voranzutreiben und deren Umsetzung zu unterstützen. Denn viele soziale Ideen werden von engagierten Menschen entwickelt, denen nicht genug Kontakte, Zeit oder Geld zur Verfügung steht, um damit richtig durchstarten zu können“, erläutert Joachim Speicher, Geschäftsführender Vorstand des PARITÄTISCHEN Hamburg. „Wir sehen in diesen Ideen großes Potenzial für eine Bereicherung unserer Stadt.“

Aus mehr als 20 Einreichungen wählte eine sechsköpfige Jury nun fünf Initiativen aus, die von dem Verband in den nächsten Monaten beratend begleitet werden:

• Bei Open lecture hall geht es darum, ein Gasthörerprogramm für Flüchtlinge an der Uni Hamburg zu etablieren. Die Initiatorinnen und Initiatoren haben dieses Konzept bereits erfolgreich an der Leuphana Universität in Lüneburg umgesetzt und wollen sie zukünftig auch in Hamburg realisieren. >>mehr
• Die Idee hinter Know Hamburg ist es, besondere Stadtrundfahrten für neuangekommene Flüchtlinge anzubieten, die weniger die touristischen Aspekte sondern viel mehr praktische und hilfreiche Anlaufpunkte für diese Neuhamburgerinnen und Neuhamburger aufzeigen. Eine erste solche Tour wird gerade geplant. >>mehr
• Mit Straßenblues soll obdachlosen Menschen eine Stimme gegeben und ihre Talente sichtbar gemacht werden, mit dem mittelfristigen Ziel, dass sie mit ihrem Können Geld verdienen. Auch hier gibt es bereits erste Beispiele. >>mehr
• Der Verein Trio 21 setzt sich für Inklusions-Wohngemeinschaften ein, in denen behinderte Menschen autonom und selbstbestimmt mit nichtbehinderten Menschen zusammen leben. >>mehr
• Bei Hand gegen Spende wird nach einem Weg gesucht, wie Flüchtlinge trotz mangelnder Arbeitserlaubnis der Langeweile entgehen und ihre Fähigkeiten sinnvoll einsetzen können. >>mehr