inkluWAS

inkluWASinklu… inklu… inkluWAS?

Genau das ist die Frage. InkluWAS eigentlich?

Inklusion ist ein großes Thema, über das viel diskutiert und debattiert wird, von dem aber keiner so genau weiß, was es eigentlich bedeutet. Klar ist nur: “Wir sollten!”. Und das auch möglichst schnell. Bis jetzt ist Inklusion noch eine gesetzlich erzwungene Akzeptanz.

Anastasia und Kathrin von inkluWAS sind aber der Überzeugung, dass Inklusion zuerst in den Köpfen stattfinden muss. Deshalb reden sie nicht nur, sie machen! Mit der Inklusionskampagne inkluWAS wollen sie das Denken über Inklusion verändern. Mit Mode. Mit Design.

Sie – das sind die Initiatorin Anastasia Umrik und die Designerin Kathrin Neumann – glauben, dass es im Grunde allen Menschen um dieselben Dinge im Leben geht: um Akzeptanz, Offenheit und Freundlichkeit. Deshalb ist es ihnen auch wichtig, Frauen und Männer in das Projekt einzubeziehen, die behindert und nicht-behindert sind, genauso wie junge und alte Menschen, Dicke und Dünne, Große und Kleine. Verschiedene Menschen eben, die in ihrer Verschiedenheit gleich sind. Weil sie genau das unter Inklusion verstehen.

Das Design macht Inklusion auf eine leichte und modische Art klar. Auf den ersten Blick ist es nur ein aufgedrucktes Motiv. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass das Motiv aus vielen kleinen unterschiedlichen Figuren besteht, die zusammen ein Bild ergeben. Die Figuren sind dick, dünn, klein, groß, stehen, sitzen im Rollstuhl oder schieben einen Gehwagen – sogar zusammengewachsene Zwillinge sind dabei.

Das Motiv macht deutlich: Wenn jeder in der Gesellschaft so sein darf wie er ist – mit allen Eigenarten, Erfahrungen, Macken und Fehlern -, wird es interessant, spannend und bereichernd. Für uns alle!

Das ist gelebte Inklusion.