Der PARITÄTISCHE Hamburg

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Wir leben Offenheit, Vielfalt, Toleranz

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg – das ist die Idee und Forderung nach sozialer Gerechtigkeit in all ihren Facetten. Das ist das vielfältigste Spektrum von Mitgliedern unter den sechs anerkannten Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege. Das ist mutige, durchsetzungsstarke und innovative Sozialpolitik für Chancengleichheit.

Wir sind frei von weltanschaulichen, konfessionellen und parteipolitischen Anschauungen und setzen uns entschieden dafür ein, dass alle Menschen die gleichen Chancen bekommen. Jeder soll die Möglichkeit haben, ein Leben in Würde zu führen und seine Persönlichkeit frei zu entfalten.

In unserer Funktion als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege verpflichtet sich der PARITÄTISCHE Hamburg der sozialen Gerechtigkeit und sucht Lösungen für gesellschaftliche Probleme wie Ausgrenzung, Armut oder Wohnungsnot. Dafür macht er sich beispielsweise für Jungen und Mädchen stark, die gleiche Bildungschancen unabhängig von ihrer Herkunft erhalten sollen, für Menschen in Armut, die gleichberechtigt am öffentlichen Leben teilnehmen wollen oder für Frauen und Männer mit Behinderung, die ein Recht auf ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben haben. Eine besondere Chance sehen wir im gesellschaftlichen Engagement als Selbsthilfe oder als Hilfe für andere.

In unserer Funktion als Dachverband setzen wir uns für die Belange unserer mehr als 360 Mitglieder und deren Klienten ein. Offenheit, Vielfalt und Toleranz sind die Leitmotive unseres Handelns – und das spiegelt sich auch in unserer Mitgliederschaft wider. Zu unseren Mitgliedern in Hamburg gehören beispielsweise große Vereinigungen, kleine lokale Selbsthilfeorganisationen, Schuldnerberatungen, ambulante Pflegedienste, interkulturelle Zentren sowie die inklusive Kita um die Ecke.

 

Freie Wohlfahrtspflege – was ist das?

„Wir sind doch hier nicht bei der Wohlfahrt!“ Doch sind wir, aber was bedeutet das eigentlich genau? Der sperrige Begriff „Freie Wohlfahrtspflege“  fasst in Deutschland alle sozialen Hilfen zusammen, die:

  • freigemeinnützig und
  • in organisierter Form geleistet werden.

Organisiert heißt, dass die sozialen Einrichtungen einem anerkannten Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege angehören. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege haben unterschiedliche weltanschauliche oder religiöse Motive und Zielvorstellungen. Die sechs Spitzenverbände, die es bundesweit und in den einzelnen Bundesländern gibt, sind:

  • Arbeiterwohlfahrt
  • Deutscher Caritasverband
  • Der Paritätische Gesamtverband
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Diakonie Deutschland
  • Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

Die Freie Wohlfahrt unterscheidet sich also von:

  • einerseits gewerblichen Angeboten und
  • andererseits öffentlichen Organisationen und Institutionen.

Die Leistungen der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sind eine der tragenden Säulen des Sozialstaates. Rund 1,4 Millionen Menschen sind in den Einrichtungen und Diensten der Wohlfahrtsverbände tätig. Zusätzlich engagieren sich 2,5 bis 3 Millionen Menschen ehrenamtlich in Initiativen, Hilfswerken und Selbsthilfegruppen.